RJ: Was war die Grundidee hinter der neuen Glaubenskurs-Website?

Wie können Kirchengemeinden, Hauskreise oder Privatpersonen von dieser Seite profitieren?
Sie finden darauf zahlreiche Angebote, wenn sie planen, mit anderen über den Glauben ins Gespräch zu kommen und können diese mit Hilfe von KI filtern nach Dauer, Aufwand, Teilnehmerzahl. Links führen zu PDFs, Büchern oder Materialien.
Sind Glaubenskurse heute gefragt?
Ja! Die Kurse „Alpha“ und „Stufen des Lebens“ sind auch in den letzten Jahren gut gelaufen. Aber auch neue Materialien, wie „Das Familien-Wimmel-Glauben-Entdecken-Buch“ oder der Workshop LUV erfreuen sich eines großen Zuspruchs. Mein Eindruck ist: Inmitten der Strukturdebatten und Gebäudeprozesse der Landeskirchen sehnen sich viele Menschen wieder nach Inhalten über den Glauben.
Seit der EKD-Kampagne „Kurse zum Glauben“ ist viel Wasser die Ruhr runtergeflossen. Was hat sich viel verändert. Was genau?
Gesellschaft und Kirche haben sich noch mehr ausdifferenziert. Viele alte Angebote passen nicht mehr. Menschen haben weniger Zeit, doch die Sehnsucht nach Glauben wächst. Viele suchen neue Formate.
Ist auf der Homepage auch Raum für den Austausch oder die Vernetzung?
Nein, „Ateliers des Glaubens“ ist eine reine Angebotsplattform für Multiplikator:innen. Wir nehmen aber auch gern neue Formate auf, an die wir bei der Erstellung der Website noch nicht gedacht haben. Wir laden ein, uns zu kontaktieren, um Angebote auf der Website zu platzieren .
Für alle, die Informationen über den christlichen Glauben suchen, geben wir Buch- und Podcastempfehlungen und verlinken zu Kursen wie Alpha, die auf ihrer Website einen guten Überblick über aktuelle Angebote in Gemeinden geben.
Dein Highlight?
Da gibt es viele: Angebote wie das biblische Whisky-Tasting, die neu entwickelten „Küchengespräche“ oder der „Just-People-Kurs“ der Micha-Inititiative, … ich habe so viele Highlights! Was ich gut finde ist, dass wir mit den vielen verschiedenen Angeboten die Schwelle bewusst niedrig und sehr individuell gesetzt haben, nach dem Motto: Jede und jeder soll fündig werden und es ist besser, lediglich einen Abend anzubieten als gar nicht miteinander ins Gespräch zu kommen.
Herzlichen Dank!
Dieser Artikel erschien zuerst beim Basecamp-Magazin.
