UNDspiration 2026 lädt zum „Fest der wilden Ideen“ nach Marburg ein. Das Festival für die Zukunft von Kirche, Glauben und gesellschaftlichem Engagement findet vom 16.–18. Oktober 2026 im Lokschuppen Marburg statt.
Wie sieht die Kirche der Zukunft aus? Wie kann Glaube in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und kirchlicher Veränderungen neu Gestalt gewinnen? Und wie entstehen mutige Ideen, die Kirche, Gesellschaft und Spiritualität zusammenbringen?
Diesen Fragen widmet sich UNDspiration 2026, ein dreitägiges Festival unter dem Motto „Fest der wilden Ideen“, das vom 16. bis 18. Oktober 2026 im Lokschuppen Marburg stattfindet.

Unter dem Leitmotiv „Vorwärts träumen“ lädt UNDspiration Menschen aus Kirche, Diakonie, Sozialraumarbeit, Kultur und Zivilgesellschaft dazu ein, gemeinsam nach vorne zu denken. Der Leitgedanke des Festivals lautet: Nicht das machen, was man gestern konnte, sondern lernen, was man morgen braucht.
Kirche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: weniger Ressourcen, weniger Selbstverständlichkeiten, weniger vertraute Strukturen. Doch genau darin sehen die Veranstalter eine Chance. Überall entstehen bereits neue, kreative und experimentelle Formen von Kirche – im Stadtteil, im Sozialraum, an Schnittstellen von Spiritualität, Diakonie, Kultur und politischem Engagement.
UNDspiration 2026 will diese Aufbrüche sichtbar machen und stärken. Das Festival versteht sich als Labor für Zukunftsfragen des Glaubens: offen, suchend und mutig.
„Wir erleben gerade keine kleine Reformphase, sondern einen grundlegenden Wandel von Kirche“, sagen die Veranstalter. „Die entscheidende Frage ist nicht, wie wir das Alte möglichst lange bewahren, sondern wie wir lernen, das Neue wahrzunehmen, das Gott wachsen lässt.“
Im Zentrum steht dabei bewusst kein Entweder-oder: nicht Spiritualität oder gesellschaftliches Engagement, nicht Mission oder Menschenrechte, nicht Aktion oder Kontemplation. UNDspiration setzt auf ein produktives UND. Kirche wird dort lebendig, wo Spannungen nicht verdrängt, sondern kreativ gestaltet werden.
Das Festival richtet sich an:
- junge Erwachsene mit Interesse an Kirche, Sozialraum und Gesellschaft
- Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirche, Freikirchen, Diakonie und christlichen Initiativen
- Gründer:innen, Innovator:innen, Theolog:innen und Künstler:innen
- alle, die neugierig auf die Zukunft von Kirche sind
Drei Tage voller Inspiration, Begegnung und Aufbruch
Der Freitagabend steht unter dem Thema: „Für morgen denken und Widerstände überwinden.“
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus Ideen konkrete Projekte werden. Mit dabei sind unter anderem Carsten Waldeck, Gründer von SHIFT, Anna-Nicole Heinrich, Präses der Evangelische Kirche in Deutschland, sowie die Transformationsexperten Raban Fuhrmann und Daggi Begemann. Der Abend wird durch Kunst von Gofi Müller, Spoken Word von Marco Michalzik und Leah Weigand sowie Musik vom UND Kollektiv kreativ gestaltet werden.
Am Samstag geht es darum, Inspiration in konkrete Veränderung zu übersetzen. Drei TED-Talks setzen Impulse:
- Mara Steinbrenner, CEO von LOVEDIS, über Innovation und Wachstum von Ideen
- Martin Benz über eine Kirche, die Leben fördert
- Thorsten Dietz über Glauben und Resilienz in Zeiten permanenter Veränderung
Am Nachmittag werden Ideen praktisch weiterentwickelt – in Workshops, Seminaren und Coaching-Zonen. Vernetzungsmeile und Begegnungsräume bieten Raum für Kooperationen und neue Projekte. Dabei werden verschiedene Expertinnen und Experten ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen wie bspw. Jason Liesendahl, Annika Wölfel, Tobias Künkler, Johanna von Büren, Matthias Stracke-Bartholomai und vielen mehr.
Der Sonntag bildet den spirituellen Abschluss des Wochenendes. Ein gemeinsamer Gottesdienst lädt dazu ein, aufzutanken und sich neu senden zu lassen. Die Frage lautet: Wenn Gott zum Aufbruch ruft – was bedeutet das für mich und für uns? Kunst, Musik und Spoken Word schaffen einen hoffnungsvollen Abschluss voller Kreativität und Ermutigung und Jele Mailänder wird.
Weitere Informationen unter https://und-marburg.de/undspiration