Segen sein für die, die Segen brauchen

20. Mai

Mit einer großen Klebeaktion rufen über 20 evangelische Landeskirchen, Bistümer und christliche Organisationen auf, anderen Segen zukommen zu lassen.

Kirchengemeinden, Jugendgruppen oder Einzelpersonen bekleben in diesen Tagen Rastplätze an Wanderwegen, an Schaufenstern, Parkbänken, Schaukästen oder anderen öffentlichen Plätzen Aufkleber und Plakate, auf denen „Ich brauch Segen“ sowie ein QR-Code zu lesen ist. Alle, die sich angesprochen fühlen können sie dann so mit ihrem Handy auf der Website segen.jetzt eine Portion des stärkenden göttlichen Segens abholen. Damit könne man sich natürlich nicht in eine andere, friedlichere Gottessphäre wegbeamen, gab die Initiatorin des Projekts, EKiR-Landespfarrerin für Kirchenentwicklung, Simone Enthöfer, zu, aber der Segen sei eine spürbare Botschaft Gottes, die einen stärkend auf dem Weg begleite. Und genau darum geht es: um kleine Gottmomente im Alltag, die ihre Kraft entfalten und so durch Herausforderungen, Leid und Sorgen (auch über die Corona-Pandemie hinaus) tragen.

Wer so eine Segenstankstelle eröffnet oder findet, kann ein Foto davon machen und unter #ichbrauchsegen in den sozialen Netzwerken teilen. So soll sowohl analog als auch digital rund um Pfingsten ein wahrer Segensboom sichtbar werden. Aber natürlich kann man die Aktion auch erst nach Pfingsten durchführen – bestellbar sind die Poster und Aufkleber bei der Stiftung Marburger Medien. Weiterführendes Material wie Predigten oder Material für die eigene Öffentlichkeitsarbeit stellt mi-di zur Verfügung.

Hella Thorn

Online- und Social-Media-Redakteurin beim Fresh X-Netzwerk